Letzte Woche handelte sich der NEOVISO Blog um Daily VLOGs. Dabei habe ich erwähnt, dass Vloggers auch als wichtige Influencer zählen. Kurz erklärt ist ein Influencer eine Person, welche ein grosses und interessiertes Publikum auf Social Media zu einem spezifischen Thema besitzt und pflegt. Wie Influencer Marketing aber funktioniert und warum die Möglichkeiten auch für kleinere Brands oder kleinere Marketingbudgets sehr gross sind, erkläre ich in diesem Blog!

Der Influencer

Ein Influencer ist eigentlich erstmals eine Person, welche sich auf einem oder verschiedenen Social Media Kanälen einen “Namen gemacht hat“. Das bedeutet, dass er einerseits Inhalte / Geschichten zu einem spezifischen Thema online stellt und diese auf grossen Anklang gestossen sind. Beispielsweise jemand, der gerne gesund isst, postet jeden Tag ein gesundes Rezept oder fertig gekochtes Menü auf Instagram. Oder jemand, der oft fischt und sich mittlerweile bestens mit all den verschiedenen Tools auskennt, empfiehlt auf Instagram wöchentlich die neusten Geräte und Tricks. Da diese Geschichten (A) angenehm zu geniessen sind, (B) die Follower dabei etwas lernen können und (C) die Geschichten auch sehr glaubwürdig sind, steigert sich die Followerzahl stetig. Es ist somit nachvollziehbar, dass diese Influencer ihre Anhänger auf eine gewisse Weise beeinflussen können.

Wie der Influencer zum Markenbotschafter wird

Nun ist es egal, ob Sie Brand Manager von Coca Cola sind oder die Eier vom Bauernhof in Dürrenroth vertreiben: das Konzept bleibt das gleiche. Sie versuchen einen Influencer dazu zu bringen, eine Geschichte online zu setzen, welche sich um ihr Produkt handelt. Nun wie bringe ich diesen dazu? Bin ich Coca Cola, werde ich wohl, für den gewünschten Effekt, einen grossen und bekannten Influencer engagieren. Das kann mich in der Schweiz von einigen hundert Franken bis zu einigen Tausend Franken kosten – für einen Post. Oder ich sende ihm Gratisware, welche er danach behalten kann. Das funktioniert oftmals im Fashion und Beautybereich so.

Vermarkte ich aber die lokalen, frischen Eiern, bin ich nicht nach einem grossen, schweizweiten Influencer auf der Suche, sondern suche jemand, der vor allem sehr lokal verankert ist. Das kostet mich weniger, kann aber (relativ gesehen) den gleichen Effekt haben!  Für den gewünschten Zielmarkt und Effekt kann dieser kleine Influencer aber trotzdem 100% korrekt platziert sein, weil er die ganze Nachbarschaft und Umgebung von Dürrenroth kennt und diese ihm folgt. Wenn also Daniel aus Dürrenroth mit seinen 800 Followers aus der Umgebung Dürrenroth ein Bild oder Video von seinem mörgentlichen Spiegelei hochlädt und bspw. dazuschreibt: “die Eier habe ich heute morgen frisch beim Bauernhof XY geholt – unterstützt eure lokale Bauern!” ist die Chance hoch, dass er einige Personen dazu bringen kann, diesem Aufruf zu folgen.

Sie sehen, das Influencer Marketing ist grundsätzlich ein Online-Sponsoringdeal, welcher aber nicht nur mit “Stars” abgeschlossen werden kann, sondern mit allen, welche ein spezifisches Themengebiet mit einer spannenden Followerschaft abdecken. Wie teuer so einen Sponsoringdeal wird, hängt von den erwähnten Faktoren ab: Themengebiet, Anzahl Followers, Interaktivitätslevel der Followers, Postinginhalt.

Das führt mich zum dritten und letzten Punkt!

Influencer Marketing – für jedermann!

Der Unterschied zu einem traditionellem Sponsoringdeal ist also, dass ich normalerweise eine bekannte Person angeheuert habe, welche meinen Brand vermarktet hat, weil sie einfach bekannt ist. Roger Federer ist aber wohl kaum ein Kaffeeexperte, Murat Yakin hat früher wohl kaum Sporttipp gespielt und viel Schokolade steht für die Lara Gut auch nicht auf dem Ernährungsprogramm! Mit Online Influencern habe ich aber die Möglichkeit, bereits mit sehr kleinen, aber effektiven Zielgruppen zu arbeiten und den Brand sehr glaubwürdig zu präsentieren. Meistens sind die Influencer wegen ihren Onlinegeschichten bekannt und nicht als Person.

Ein Fischerprofi empfiehlt also Fischergeräte, ein Autoexperte die neusten Felgen und der Fitnessprofi die besten Proteinpulver (obwohl das Thema Fitness & Fitnessmodels auf Social Media nochmals ein komplett neuen Blogpost einnehmen würde – diejenigen, die die Szene etwas beobachten, wissen warum 🙂 )

Sie haben also mit ihrem Brand die Möglichkeit, bereits sehr, sehr klein anzufangen, aber ihre Marke effektiv und spezifisch zu platzieren. Wie bei den Daily VLOGS erklärt: die Brands werden in einem glaubwürdigen Kontext platziert und passen in die individuellen Geschichten dieser Influencer hinein.

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