Es war noch nie einfach die Jugendlichen zu politischem Engagement zu motivieren, aber ist es heute noch schwieriger geworden? Wie müssen Politiker und ihre Parteien handeln, um die Jungen zum Wählen zu bewegen? Wir haben 758 Jugendliche der Generation Z zum Thema Politik befragt um einige Fragen zu beantworten.

Die Entscheidungen in der Politik können einen grossen Einfluss auf die Menschen haben, vor allem auch Entscheidungen welche die Zukunft betreffen. Die Gen Z ist die Generation von morgen. Sie werden mit heutigen Entscheidungen morgen leben müssen. Trotzdem finden nur zwei Drittel, dass die Entscheidungen von Politikern wichtig sind für ihren Alltag.

Klimawandel ist bei den Jugendlichen aktuell das meist diskutierte politische Thema. Deshalb fühlen sie sich von den Grünen am besten vertreten. Weitere Themen welche aus Sicht der Gen Z unbedingt von Politikern in Angriff genommen werden müssten, sind die Bildung und die Migration. Auch die Arbeitsbedingungen und Altersvorsorge sind ein grosses Thema bei den Jungen. Setzen sie sich dafür aber auch wirklich genug ein? Nur 18% gaben an, sich politisch zu engagieren. Die Mehrheit interessiert sich nur für die Weltpolitik, jedoch nicht für die kantonale oder Gemeindepolitik. Fast die Hälfte derjenigen die sagten, sie werden nicht für die Nationalrats- und Ständeratswahlen wählen gehen, gaben fehlendes Interesse oder fehlendes Wissen als Grund dafür an.

Zusätzlich zur Onlinebefragung haben wir eine Fokusgruppe durchgeführt. Dabei wurde klar, dass die Wenigsten den Durchblick haben, wenn es um Politik geht. Sie hätten gerne eine Plattform wie zum Beispiel eine App, wo sie immer über die aktuellsten politischen Abstimmungen informiert werden. Sie wünschen sich Aufklärung, aber aus einer neutralen Perspektive. Ausserdem wünschen sie sich mehr Transparenz bei komplexen Themen. Wenn Parteien die Jungen für sich gewinnen wollen müssen sie darauf eingehen, welche Themen das Interesse wecken könnten. Ausserdem sollten sie auf den richtigen Social Media Plattformen präsent sein.

Generelle Top 3 Tipps:

  1. Klären Sie die Jugend auf Social Media über die Basics auf, z.B. in Form von Kurzvideos. So haben die Jugendlichen auch einen Grund einer Partei auf Instagram zu folgen
  2. Holen Sie sich direktes und konstantes Feedback von Ihren jungen Wählern ein.
  3. Bleiben Sie durch jüngere Mitarbeitende stets up to date, um die neusten Social Media Stars und Apps zu kennen.

 

Eine Zusammenfassung und weitere Ergebnisse zum Thema Politik finden sie hier.

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